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Müs

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Einwohner am 31.12.2015: 1.085

Zwischen „Wernersberg“ und „Langer Berg“, eingebettet in das Tal der Altefeld, liegt das 1.105 Einwohner zählende Müs. Die Geschichte von Müs reicht nachweislich bis in das Jahr 915 zurück, wo in einer Fuldaer Klosternotiz von der Besitzabtretung eines Grafen Konrad die Rede ist. Er gehörte zum buchonischen Uradel derer von „Musah“. Die ursprünglich landwirtschaftlich orientierte Gemeinde wandelte sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Wohngemeinde. Bedeutendster Wirtschaftsbetrieb des Ortes ist das alteingesessene Unternehmen der Kalksteinindustrie. Eine umfangreiche Palette von Zement- und Kalkprodukten für die Bauwirtschaft werden neben innovativen Produkten für die Landwirtschaft und den Umweltschutz hergestellt. Aktive Vereine machen ihren Mitgliedern sportliche, kulturelle, musische und gesellschaftspolitische Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung.

 

Ortsvorsteher: Bernhard Keller

Telefon (06648) 8100


Aktuelle Meldungen

Dorfchronik Müs fertiggestellt

(18.05.2017)

 

„Jetzt ist die Reihe der Dorfchroniken für die Ortsteile der Gemeinde fertiggestellt“, freut sich Bürgermeister Werner Dietrich bei der Präsentation der neuen Chronik Müs. Helmut Gerk, ein „Ur-Müser“ hatte in akribischer Kleinarbeit seit 2006 die Geschichte von 120 Müser Familien erforscht, zusammengetragen und aufgeschrieben. Das 400-seitige Buch lässt nur erahnen, wieviel Zeit und Arbeit dafür aufgebracht hat.

Dietrich lobte die beispielhafte Leistung von Helmut Gerk, es sei wichtig für eine Gemeinde, Menschen zu haben, die sich der Geschichte ihres Heimatortes verpflichtet fühlen. „Hier war wirklich Durchhaltevermögen gefordert.“

 

August Keller hatte einige Müser Bürger angesprochen, bei der Aufstellung einer seit Jahren gewünschten Chronik mitzuarbeiten. Von der anfänglich 12-köpfigen Gruppe hat lediglich Helmut Gerk bis zum Ende weitergemacht und das jetzt gedruckte Werk auf die Beine gestellt. Unterstützt wurde er dabei von Brigitte Kilian-Gerk, die zwar in Köln lebte, aber Müser Vorfahren hatte.

Im Mittelpunkt des Buches stehen 120 Haus- und Familiengeschichten, die bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurückreichen. Frühere Aufzeichnungen standen dem Autor nur bruchstückhaft zur Verfügung. Mit der Änderung des Baustils von Fachwerk hin zu Einfamilienhäusern setzte der Autor einen Endpunkt. Einen „Blick auf Müs“ zeigt das Titelbild der Chronik, eine kolorierte Ätzradierung (aus 1999) der Müser Künstlerin und Malerin Margarete Schönherr.

Fotoaufnahmen von früher und heute runden das Buch ab, geben auch einen bildlichen Eindruck und zeigen die großartige Entwicklung des Ortes.

 

Die Chronik kann im Bürgerbüro des Rathauses Großenlüder, St.-Georg-Str. 2, zum Preis von 10 € erworben werden.

Foto zu Meldung: Dorfchronik Müs fertiggestellt

 

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