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Rechtskräftige Bebauungspläne finden Sie hier: 

https://www.grossenlueder.de/seite/383493/bebauungspl%C3%A4ne.html

 

 

Bebauungspläne und Flächennutzungspläne im Verfahren:

 (Bekanntmachungen u. Offenlegungen)

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Bauleitplanung der Gemeinde Großenlüder, Ortsteil Großenlüder

Bebauungsplan Nr. 31 „Bauhof Kropp – Im Eichenauer Feld“

 

Entwurf B-Plan Bauhof Kropp - Im Eichenauer

Begründung B-Plan Bauhof Kropp - Im Eichenauer Feld

Textliche Festsetzungen B-Plan Bauhof Kropp - Im Eichenauer Feld

Umweltbericht B-Plan Bauhof Kropp - Im Eichenauer Feld

 

Bekanntmachung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB)

 

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Großenlüder hat in ihrer Sitzung am 24.05.2018 die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 31 „Bauhof Kropp – Im Eichenauer Feld“ beschlossen. Zum Entwurf des Bebauungsplanes wurde das gewählte Planinstrument des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zugunsten der Ausgestaltung als sog. „Angebotsbebauungsplan“ in Verbindung mit einem städtebaulichen Vertrag zur Konkretisierung der zulässigen Nutzungen aufgegeben. Die Gemeindevertretung der Gemeinde Großenlüder hat in ihrer Sitzung am 07.02.2019 hierzu den entsprechenden Beschluss gefasst sowie die Offenlegung des Bebauungsplan-Entwurfs beschlossen. Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst in der Gemarkung Großenlüder, Flur 28 das Flurstück 1/9 teilweise sowie in der Flur 30 die Flurstücke 52/1 und 53.

 

Das Planziel des Bebauungsplanes ist die Festsetzung eines hinsichtlich der zulässigen Nutzungen gegliederten Industriegebietes gemäß § 9 Baunutzungsverordnung (BauNVO). Das Industriegebiet soll in zwei Teilgebiete unterteilt werden, um somit einerseits die bestehenden baulichen Anlagen im Süden zu sichern und entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten zu definieren und gleichzeitig im nördlichen Bereich ausschließlich Stellflächen und Lagerplätze sowie Stellplätze und Nebenanlagen zu ermöglichen, ohne dass hier umfangreiche Hochbauten oder sonstige größere bauliche Anlagen entstehen können. Zudem werden Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung sowie zur Eingrünung des Plangebietes in den Bebauungsplan aufgenommen.

 

Übersicht B-Plan Bauhof Kropp

Der Entwurf des Bebauungsplanes einschließlich zugehöriger Begründung und des nach Maßgabe der Anlage 1 zum Baugesetzbuch und den Umweltschutzgütern i.S.d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB gegliederten Umweltberichtes mit integriertem landschaftspflegerischem Planungsbeitrag sowie die im bisherigen Verfahren eingegangenen umweltrelevanten Stellungnahmen liegen in der Zeit von

 

Montag, 13.05.2019 bis einschl. Freitag, 21.06.2019

 

im Rathaus der Gemeinde Großenlüder, Bauamt, St.-Georg-Straße 2, 36137 Großenlüder, während der allgemeinen Dienststunden der Verwaltung

 

montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und

montags und mittwochs von 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr

 

zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

 

In Ausnahmefällen sind auch andere Termine nach vorheriger Vereinbarung möglich. Während dieser Zeit können von jedermann Anregungen zu den Planungen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden.

 

Die Planunterlagen sowie der Inhalt dieser Bekanntmachung können während der Auslegungsfrist auch online auf der Homepage der Gemeinde Großenlüder unter der Adresse www.grossenlueder.de/seite/292804/bauleitplanung.html eingesehen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können.

 

Folgende Arten umweltbezogener Informationen liegen vor:

 

Umweltbericht mit integriertem landschaftspflegerischem Planungsbeitrag:

Der Umweltbericht umfasst Kapitel zu den standörtlichen Rahmenbedingungen, Inhalten, Zielen und Festsetzungen des Planes, der Einordnung des Plangebietes und den in einschlägigen Fachgesetzen und Fachplänen festgelegten Zielen des Umweltschutzes, zu Emissionen, Abfällen und Abwässern, Risiken durch Unfälle und Katastrophen, Kumulierungswirkungen, Auswirkungen auf das Klima auch im Verhältnis zum Klimawandel, zur Nutzung von Energie sowie zum Umgang mit Fläche, Grund und Boden. Darüber hinaus umfasst der Umweltbericht eine Beschreibung und Bewertung der voraussichtlichen erheblichen Umweltauswirkungen der Planung einschließlich der Maßnahmen zu ihrer Vermeidung, Verringerung bzw. ihrem Ausgleich. Die Betrachtung der umweltrelevanten Schutzgüter umfasst dabei:

 

  • Boden und Wasser: Charakterisierung des anstehenden Bodens mit der Feststellung, dass im gesamten Plangebiet aufgrund der Vorbelastung und anthropogenen Überprägung wenige bis keine natürlichen Bodenprofile mehr anzunehmen sind. Die Böden im westlichen Teilbereich besitzen einen mittleren Bodenfunktionserfüllungsgrad und ein hohes Ertragspotenzial; das Nitratrückhaltevermögen, das Wasserspeichervermögen und das Biotopentwicklungspotenzial werden als mittel eingestuft. Nichtbetroffenheit von oberirdischen Gewässern, Trinkwasserschutzgebieten oder Überschwemmungsgebieten. Benennung möglicher Eingriffswirkungen auf den Boden- und Wasserhaushalt sowie eingriffsminimierender Maßnahmen und Feststellung, dass zusätzliche erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Schutzgüter Boden und Wasser nicht zu erwarten sind.
  • Klima und Luft: Beschreibung der klimatischen Bestandssituation sowie der Auswirkungen der Planung mit dem Ergebnis, dass durch die Planung insgesamt keine erheblichen nachteiligen Wirkungen auf das Lokalklima zu erwarten sind.
  • Biotop- und Nutzungstypen: Beschreibung und Differenzierung der vorhandenen Biotop- und Nutzungsstrukturen mit Bestands- und Eingriffsbewertung und der Feststellung, dass die bestehenden Strukturen aus naturschutzfachlich-vegetationskundlicher Sicht eine geringe bis mittlere Wertigkeit besitzen und sich bei Umsetzung der Planung eine größtenteils geringe sowie teilweise mittlere bis erhöhte Konfliktsituation ergibt.
  • Artenschutz: Hinweis auf artenschutzrechtliche Regelungen gesetzliche Vorgaben. Vorkommen von Reptilien (Zauneidechsen) wurden nicht festgestellt, sind jedoch nicht gänzlich auszuschließen. Beschreibung von diesbezüglichen eingriffsminimierenden Maßnahmen im Bebauungsplan. Beschreibung potenzieller Lebensräume für artenschutzrechtliche relevante Vogelarten sowie der diesbezüglichen eingriffsminimierenden Maßnahmen im Bebauungsplan. Benennung artenschutzrechtlicher Hinweise, Vorgaben und Vermeidungsmaßnahmen.
  • Biologische Vielfalt: Planung führt nicht zu nachteiligen Wirkungen auf die biologische Vielfalt.
  • Landschaft: Bewertung der Auswirkungen der Planung auf das Landschaftsbild mit der Feststellung, dass durch die Planung mit keinen weiteren negativen Auswirkungen auf das Landschaftsbild zu rechnen ist.
  • Natura-2000-Gebiete: Benennung der nächstgelegenen Natura-2000-Gebiete mit Übersicht von Erhaltungszielen. Nachteilige Auswirkungen auf den Zustand und die Erhaltungsziele des FFH-Gebietes 5423-303 „Kalkberge bei Großenlüder“ und des gleichnamigen Naturschutzgebietes Nr. 1631039 sowie der FFH-Gebiete 5423-304 „Lüder mit Zuflüssen“ und 5422-303 „Talauen bei Herbstein“ können ausgeschlossen werden.
  • Mensch, Gesundheit und Bevölkerung: Beschreibung der Auswirkungen der Planung auf die Schutzgüter Wohnen und Siedlung sowie Erholung, mit dem Ergebnis, dass durch die Planung keine negativen Auswirkungen zu erwarten sind und das Plangebiet keine Erholungsfunktion aufweist und daher keine weiteren nachteiligen Auswirkungen auf den Aspekt Erholung zu erwarten sind.
  • Kultur- und sonstige Sachgüter sowie kulturelles Erbe: Hinweis auf gesetzliche Regelungen zum Umgang bei einem eventuellen Fund von Bodendenkmalen.
  • Gebiete zur Erhaltung der bestmöglichen Luftqualität: Hinweis, dass aus der Planung keine erheblichen Beeinträchtigungen hinsichtlich der bestehenden und zu erhaltenden bestmöglichen Luftqualität resultieren.

 

Hinzu kommt eine Eingriffs- und Ausgleichsplanung (Eingriffsregelung), die den durch die Bauleitplanung vorbereiteten Eingriff in Natur und Landschaft verbal-argumentativ bewertet und Maßnahmen zur Eingriffskompensation umfasst. Ferner umfasst der Umweltbericht eine Übersicht der voraussichtlichen Entwicklung des Umweltzustands bei Nicht-Durchführung der Planung, Angaben zu den in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten und wesentlichen Gründen für die getroffene Wahl, eine Beschreibung der erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf die betrachteten Umweltschutzgüter, die aufgrund der Anfälligkeit der nach dem Bebauungsplan zulässigen Vorhaben für schwere Unfälle oder Katastrophen zu erwarten sind sowie Ausführungen zur Überwachung der erheblichen Umweltauswirkungen (Monitoring) und eine allgemeinverständliche Zusammenfassung.

 

Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 3 Abs. 1 bzw. § 4 Abs. 1 BauGB sind folgende Stellungnahmen mit umweltrelevanten Informationen eingegangen bzw. umweltrelevante Themen angesprochen worden:

 

  • Kreisausschuss des Landkreises Fulda, Bauen und Wohnen (17.09.2018): Hinweise zur Entwässerung und zur erforderlichen schadlosen Ableitung der anfallenden Abwassermengen mit Anregung zu einer Gesamtüberrechnung der bestehenden Gewerbegebietsflächen (Hinweise wurden zur Kenntnis genommen; derzeit wird ein Gesamtkonzept zur Entwässerung der Gewerbegebietsflächen erarbeitet).
  • Regierungspräsidium Kassel, Naturschutz und Landschaftspflege (01.10.2018): Hinweise und Anregungen zur Anpflanzung und zum Erhalt von Gehölzen und zur Eingrünung des Plangebietes und den diesbezüglichen Festsetzungen im Bebauungsplan (Zum Entwurf des Bebauungsplanes wurden die vorhandenen Gehölzbestände detailliert erfasst und, sofern dies aus naturschutzfachlicher Sicht geboten ist, im Bebauungsplan zum Erhalt festgesetzt; die Festsetzungen zur Anpflanzung von Gehölzen wurden angepasst). Hinweis, dass eine Umweltprüfung zu ergänzen ist (Zum Entwurf des Bebauungsplanes wurde eine Umweltprüfung durchgeführt und ein Umweltbericht erstellt).
  • Regierungspräsidium Kassel, Immissionsschutz (14.09.2018): Aus Sicht des Immissionsschutzes keine Bedenken zur Planung. Hinweise zu entsprechenden Genehmigungsverfahren und der dortigen Betrachtung von Lärm- und Schadstoffemissionen (Hinweise wurden zur Kenntnis genommen).
  • Regierungspräsidium Kassel, Wasserwirtschaft, Altlasten, Bodenschutz (17.09.2018): Hinweis, dass keine Wasserschutzgebiete betroffen sind und im Plangebiet keine Altablagerungen, Altstandorte oder Grundwasserschadensfälle bekannt sind (Hinweise wurden zur Kenntnis genommen). Hinweise und Anregungen zum vorsorgenden Bodenschutz und dessen Berücksichtigung in der Bauleitplanung (Hinweise wurden zur Kenntnis genommen; Anregungen werden im Rahmen der im Umweltbericht dargelegten Umweltprüfung entsprochen). Hinweis, dass aus abfallrechtlicher Sicht keine Bedenken gegen das Vorhaben bestehen und Verweis auf Genehmigungsverfahren sowie gesetzlicher Vorgaben (Hinweise wurden zur Kenntnis genommen). Hinweise, dass hinsichtlich oberirdischer Gewässer und zum Hochwasserschutz sowie aus wasserrechtlicher Sicht keine Bedenken gegen das Vorhaben bestehen (Hinweise wurden zur Kenntnis genommen).

 

Es wird darauf hingewiesen, dass nach § 4b BauGB ein Planungsbüro mit der Durchführung des Verfahrens beauftragt worden ist.

 

Großenlüder, den 25.04.2019

 

Der Gemeindevorstand

der Gemeinde Großenlüder

 

 

Werner Dietrich

Bürgermeister

 

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Bauleitplanung der Gemeinde Großenlüder

6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Am Sand – Im Melm“ OT Müs

 

Entwurf 6. Änderung B-Plan Müs Am Sand - Im Melm

Begründung 6. Änderung B-Plan Müs Am Sand - Im Melm

 

Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung gemäß § 3, Abs. 2 BauGB

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Großenlüder hat in ihrer Sitzung am 11.04.2019 beschlos­sen, die 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Am Sand – Im Melm“ im Ortsteil Müs aufzustellen und den Entwurf gemäß § 3, Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

Durch die Änderung des Bebauungsplanes sollen bebaubare Flächen, für die bisher kein Baurecht bestanden hat, einer Bebauung zugeführt werden können. Die ursprüngliche Planung einer großzügigen Straßenanbindung der Eichenauer Straße an die B 254 wird nicht weiterverfolgt.

Die Aufstellung der Bebauungsplan-Änderung erfolgt im Beschleunigten Verfahren gem. § 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung.

Der Geltungsbereich der Bebauungsplan-Änderung liegt an der Eichenauer Straße beiderseits der Rhönstraße, grenzt nördlich an die B 254 und westlich an Baugebiete (s. untenstehende Abbildung). Es handelt sich um die Grundstücke Gemarkung Müs, Flur 4, Flurstücke 60/5, 60/7 teilweise und 61/6.

Übersicht Änderung B-Plan Sand-Melm

 

Der Planentwurf einschließlich Begründung wird in der Zeit vom

13.05.2019 bis einschließlich 14.06.2019

öffentlich ausgelegt.

Während dieser Zeit wird der Entwurf der Bebauungsplan-Änderung in der Bauabteilung der Gemeindeverwal­tung Großenlüder, St.-Georg-Str. 2, 36137 Großenlüder während der Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht bereitgehalten, sofern nicht auf einen der genannten Tage ein gesetzlicher oder ortsüblicher Feiertag fällt.

Öffnungszeiten:
montags bis freitags von 8.00 bis 12 Uhr

montags und mittwochs von 15.00 bis 18.30 Uhr

Der Planentwurf kann auch während der Auslegungsfrist über das lnternetportal der Gemeinde Großenlüder unter www.grossenlueder.de, Rubrik: Aktuelles – Bekanntmachungen – Bauleitplanung sowie über das Internetportal des Landes Hessen

https://bauleitplanung.hessen.de/ gemäß § 4a Absatz 4 BauGB eingesehen und heruntergeladen werden.

Stellungnahmen können innerhalb der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift beim Gemeindevorstand der Gemeinde Großenlüder, St.-Georg-Str. 2, 36137 Großenlüder, innerhalb der Dienststunden der Gemeindeverwaltung vorgebracht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht innerhalb der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Be­deu­tung ist.

 

Großenlüder, den 30.04.2019

 

Der Gemeindevorstand

der Gemeinde Großenlüder

 

 

Werner Dietrich

Bürgermeister

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2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 8 „Grünflächen mit Sport- und Freizeitanlagen“ im Ortsteil Bimbach, Gemeinde Großenlüder (Bebauungsplan der Innenentwicklung nach § 13a Baugesetzbuch)

Bekanntmachung der Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauGB i.V.m. § 3 Abs. 2 BauGB

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Großenlüder hat in ihrer Sitzung am 11.04.2019 den Beschluss zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 8 „Grünflächen mit Sport- und Freizeitanlagen“ im Ortsteil Bimbach gemäß § 2 Abs. 1 BauGB gefasst.

Das Änderungsgebiet befindet sich am südlichen Ortsrand vom Bimbach. Die nördliche Begrenzung bildet die „Jahnstraße“ und die östliche die Straße „Am Hädenberg“. Von der Planung betroffen wird der östliche Teilbereich des Flurstückes 36/1, Flur 9 in der Gemarkung Bimbach. Der Geltungsbereich umfasst eine Gesamtfläche von ca. 2.700 m². Die Abgrenzung des räumlichen Geltungsbereiches ist auf der nachfolgenden Abbildung dargestellt.

Übersichtsplan 2. Änderung B-Plan Nr. 8 Bimbach

Abbildung:   Geltungsbereich der 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 8 im Ortsteil  Bimbach (Abbildung - unmaßstäblich, genordet)

Ziel und Zweck der Planung sowie Planverfahren

Das betreffende Änderungsgebiet ist durch den Bebauungsplan Nr. 8 „Grünflächen mit Sport- und Freizeitanlagen“ im Ortsteil Bimbach bauleitplanerisch erfasst. Im rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 8 ist das Änderungsgebiet als „Flächen für die Landwirtschaft“ festgesetzt. Aufgrund dieser Festsetzung ist eine baulichen Nutzung derzeit nicht möglich.

Um die Nachfrage und den gesetzlichen Anspruch auf Betreuungsplätze für Kinder bedienen zu können, ist ein Ausbau der Betreuungskapazitäten im Ortsteil Bimbach dringend erforderlich. Im Rahmen der Untersuchung verschiedener Standorte hat sich das Plangebiet als vorzugswürdig erwiesen.

Gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BauGB wird von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung der Öffentlichkeit und Behörden gemäß § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen. Der Öffentlichkeit sowie den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange wird Gelegenheit zur Stellungnahme gemäß § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und 3 BauGB i.V.m. § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB gegeben.

Weiterhin wird gemäß § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB i.V.m. § 13 Abs. 3 BauGB darauf hingewiesen, dass von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, vom Umweltbericht nach § 2a BauGB und von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, abgesehen wird.

Im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit liegen die Planzeichnung mit den textlichen Festsetzungen sowie die Begründung zu jedermanns Einsicht in der Zeit vom

Montag den 27.05.2019 bis

einschl. Montag den 01.07.2019

im Rathaus der Gemeinde Großenlüder, Bauamt (Raum 31), St.-Georg-Straße 2, 36137 Großenlüder, während der allgemeinen Dienststunden der Verwaltung:

Montag bis Freitag                        von 08:00 bis 12:00 Uhr

Montag und Mittwoch                   von 15:00 bis 18:30 Uhr

sowie nach Terminvereinbarung öffentlich aus. Gemäß § 13a Abs. 3 Nr. 2 BauGB wird ergänzend darauf hingewiesen, dass sich die Öffentlichkeit in dem o.a. Zeitraum über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie über die wesentlichen Auswirkungen der Planung im Bauamt (Zimmer 31) unterrichten kann.

Während der Auslegungsfrist können von jedermann Stellungnahmen (schriftlich oder zur Niederschrift) auch per E-Mail bei der Gemeinde Großenlüder ( ) bzw. beim beauftragten Planungsbüro ( ), unter Angabe des Betreffs „2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 8 im Ortsteil Bimbach“ vorgebracht werden.

Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass die Unterlagen auf der Internetseite der Gemeinde Großenlüder unter „www.grossenlueder.de“ (Rubrik: Aktuelles–Bekanntmachungen-Bauleitplanung) eingesehen und heruntergeladen werden können. Ein entsprechender Verweis auf diese Seite erfolgt auch auf dem zentralen Internetportal des Landes Hessen unter „https://bauleitplanung.hessen.de/bebauungsplan/gemeinden-von-a-bis-z“.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht innerhalb der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde Großenlüder deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit der Bauleitplanverfahren nicht von Bedeutung ist (§ 4 a Abs. 6 BauGB).

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass mit der Durchführung des Bauleitplanverfahrens ein Planungsbüro beauftragt wurde (§ 4b BauGB).

Großenlüder, 10.05.2019

Der Gemeindevorstand

der Gemeinde Großenlüder

 

Werner Dietrich

Bürgermeister

 

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