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NordWestLink und SuedWestLink führen durch Großenlüder – Vorstellung des vorläufigen Leitungsverlaufs der Gleichstromprojekte

Großenlüder, den 07. 02. 2024

Die Bundesregierung hatte mit der Änderung des Klimaschutzgesetzes die Klimaschutzvorgaben verschärft und das Ziel der Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 verankert. Bereits bis zum Jahr 2030 sollen die Emissionen um 65 Prozent gegenüber 1990 sinken. Für eine klimaneutrale Energieversorgung muss Deutschland Technologien und Infrastrukturen ausbauen: Es braucht mehr erneuerbare Energien, Wärmepumpen, Elektromobilität, Strom- und Wasserstoffnetze.

 

Bedingt durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien bedarf es gleichfalls des Ausbaus der Stromnetze, um die Energie möglichst verlustarm in die Bedarfsregionen zu transportieren. Während im Norden Deutschlands viel Strom durch Windkraft erzeugt werden kann, wird er insbesondere im Süden in den verbrauchsstarken Regionen benötigt. Mit dem aktuellen Netzentwicklungsplan wird dargelegt, welches Stromnetz für Deutschland gebraucht wird, um die Energiewende zu vollenden. Der Netzentwicklungsplan für die Sparte Strom ist das zentrale Instrument, mit dem die Grundlage für eine sichere Stromversorgung geschaffen wird. Erarbeitet und entworfen wurde der Netzentwicklungsplan von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW.

 

Zur Verwirklichung des sogenannten Klimaneutralitätsnetz wie auch zum Transport von Strom vom Norden der Bundesrepublik in den Süden sind zwei Stromtrassen vorgesehen, die durch den westlichen Landkreis Fulda führen werden. Es handelt sich dabei um zwei DC-Verbindungen (DC = Gleichstrom) mit je zwei Gigawatt (GW) zwischen Niedersachsen bzw. Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg (Maßnahmen DC 41 und DC 42). 

 

Wie alle Infrastrukturprojekte muss auch der Bau der beiden Gleichstromprojekte NordWestLink und SuedWestLink geprüft und durch eine Fachbehörde genehmigt werden. In einem ersten Schritt des Genehmigungsverfahrens hat die Bundesnetzagentur einen Präferenzraum zwischen den beiden Endpunkten der jeweiligen Links entwickelt. Der Präferenzraum ist ein fünf bis 15 Kilometer breiter Streifen zwischen den Netzverknüpfungspunkten, in dem später der Leitungsverlauf von den Vorhabenträgern gesucht und geplant wird. Nach Festlegung des Präferenzraums sind nunmehr die Vorbereitungen für den zweiten Schritt im Genehmigungsverfahren eingeleitet worden. Die für die Planung und den Bau verantwortlichen und im vorliegenden Fall zuständigen Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, TenneT und TransnetBW haben sich in der Kooperation StromNetzDC zusammengeschlossen und einen vorläufigen Leitungsverlauf im Korridor des Präferenzraums entwickelt. Dieser vorläufige Leitungsverlauf wird in den kommenden Monaten weiter untersucht und entwickelt, anschließend durchläuft der Leitungsvorschlag ein Planfeststellungsverfahren, das verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten für die betroffenen Städte und Gemeinden wie auch Bürgerinnen und Bürger bietet.  

 

Im Rahmen von Infomärkten stellt StromNetzDC den derzeitigen Planungsstand vor. Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

Die ermittelten Präferenzräume der Gleichstromprojekte wie auch die erarbeiteten vorläufigen Leitungsverläufe können Sie online einsehen. Auf die Fragen, wie sich der aktuelle Planungsstand darstellt und in welchen Räumen die aktuellen Planungen verlaufen, gibt Ihnen die Informations- und Beteiligungsplattform WebGIS Antworten. Zum WebGIS gelangen Sie über den nachfolgenden Link https://webgis.suedlink.com/extern/synserver?project=Hinweise_StromNetzDC 

oder den nebenstehenden QR-Code  QR-Code für Informations- und Beteiligungsplattform WebGIS

 

Bild zur Meldung: NordWestLink und SuedWestLink führen durch Großenlüder – Vorstellung des vorläufigen Leitungsverlaufs der Gleichstromprojekte

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