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Corona-Impfbus hat Station in Großenlüder gemacht

Großenlüder, den 01. 12. 2021

Am Dienstag hat der Impfbus des Landkreises Fulda, ein umgebauter Bus der RhönEnergie Fulda GmbH, in Großenlüder gehalten und in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr vor dem Lüderhaus gestanden. 75 Personen konnten in dieser Zeitspanne gegen Corona geimpft worden. Der Landkreis Fulda unterstützt mit diesem dezentralen Angebot sowohl die Haus- und Facharztpraxen wie auch die Impfzentren, die in den Kliniken im Landkreis Fulda betrieben werden.

 

Die COVID-19-Infektionen haben in den letzten Wochen wieder dramatisch an Fahrt aufgenommen. Die Inzidenz- und Hospitalisierungszahlen, auch im Landkreis Fulda, steigen täglich an. Gerade für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ist daher eine Auffrischung des Impfschutzes dringend angeraten. Aufgrund des begrenzten Kontingents an Impfstoff hatte sich die Gemeindeverwaltung dazu entschieden, die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Vorfeld schriftlich über das Angebot des Impfbusses zu informieren. Ihnen sollte es als vulnerable Gruppe ermöglicht werden, eine Auffrischungsimpfung, die sogenannte Booster-Impfung, kostenlos zu erhalten. Die Termine waren innerhalb weniger Stunden vergeben. Für den Fall von Absagen oder einiger Rest-Dosen an Corona-Impfstoff wurde zusätzlich eine Liste mit Nachrückerinnen und Nachrückern erstellt.

 

Bürgermeister Florian Fritzsch stattete dem Impfbus einen Besuch ab und dankte dem medizinischen Personal wie auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landkreises Fulda für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie. „Das mobile Impfangebot des Landkreises ist ein wichtiger und notwendiger Baustein zur erfolgreichen Umsetzung der Impfstrategie.“ Den Bürgerinnen und Bürgern, die von dem Angebot des Impfbusses nicht profitieren konnten, wurde durch die Gemeindeverwaltung schon der Hinweis weitergegeben, dass es in Großenlüder ab Dezember eine weitere Möglichkeiten zum Impfen geben wird. „Mit einer Fraktion der Willigen ist es gelungen, im Vereinshaus des Musikvereins ein Pop-up-Impfzentrum des Malteser-Hilfsdienstes zu errichten“, freut sich Bürgermeister Fritzsch. Im Auftrag des Landkreises Fulda betreibt der Malteser-Hilfsdienst vier temporäre Impfzentren, wovon eines in Großenlüder in den vergangenen Tagen aufgebaut wurde. Jeweils freitags in der Zeit von 15 Uhr bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr wird das Pop-up-Impfzentrum im Vereinshaus des Musikvereins Großenlüder im Wiesenweg 10 betrieben. Termine können online unter https://www.malteser-fulda.de vereinbart werden. In diesem Zusammenhang dient allerdings zur Kenntnis, dass für den Monat Dezember bereits alle Termine vergeben sind. Eine Ausweitung der Termine in das neue Jahr hinein ist aber bereits vorgesehen.

 

Bürgermeister Fritzsch zeigt sich überaus dankbar, dass die sich die Malteser nach den guten Erfahrungen mit dem Bürgertestzentrum ab April dieses Jahres erneut im Kampf gegen das Corona-Virus tatkräftig einbringen. Großer Dank gilt wiederum auch dem Musikverein Großenlüder, der seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und mit seinen Proben ins Lüderhaus ausweichen wird. In den Vorgesprächen war allen Beteiligten der absolute Wille anzumerken, das Impfzentrum in Großenlüder umsetzen zu wollen und damit den Menschen vor Ort die Chance einer Impfung zu ermöglichen.

 

Nach Auskunft des Malteser-Hilfsdienstes wird nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) geimpft. Dies bedeutet, dass sich sämtliche Personen ab zwölf Jahren mit vorheriger Terminvereinbarung impfen lassen können.

  • Erst- und Zweitimpfungen für alle Menschen ab dem 12. Lebensjahr (bis zum 18. Lebensjahr: nur in Begleitung eines Elternteils).
  • Booster-Impfung für alle Geimpften, deren Zweitimpfung sechs Monate und mehr zurückliegt, bei Risikokonstellation und Patientenwunsch ggf. auch schon nach dem vierten Monat. Das entscheiden der Arzt vor Ort und der Patient gemeinsam.
  • Booster-Impfung für alle, die den Impfstoff von Johnson&Johnson vor mehr als vier Wochen erhalten haben.
  • Genesene nach vier Wochen.
 

Bild zur Meldung: v. l. n. r.: Brigitte Schäfer, Dieter Gobrecht, Norbert Feldmann, Florian Fritzsch

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