Gemeinde Großenlüder zeigt Flagge für Tibet – 30 Jahre Solidarität

Die Gemeinde Großenlüder wird auch in diesem Jahr am 10. März die tibetische Flagge am Rathaus hissen, um auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Tibet aufmerksam zu machen. Bundesweit beteiligen sich auch in diesem Jahr Hunderte Städte, Gemeinden und Landkreise an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet“, die 2026 ihr 30-jähriges Jubiläum feiert.

2026 markiert das 30-jährige Bestehen der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“. Seit drei Jahrzehnten steht die von der Tibet Initiative Deutschland organisierte Aktion für den Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte.

Was 1996 mit 21 Pionierkommunen und viel ehrenamtlichen Einsatz begann, ist heute eine der größten kommunalen Menschenrechtsaktionen in Deutschland. Zu den ersten teilnehmenden Städten und Gemeinden gehörten:

Offenburg, Um, Langenfeld, Wächtersbach, Ingolstadt, Hagen, Heidelberg, Heidelberg, Stuttgart, Lübeck, Landshut, Weimar, Kiel, Wolfegg, Ottobrunn, Hildesheim, Hausen in Bayern, Erfurt, Hannover, Traunstein, Würzburg sowie der Landkreis Starnberg.

Heute hissen jährlich über 450 Kommunen die tibetische Flagge öffentlich und setzen damit ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der tibetischen Bevölkerung und tragen dazu bei, dass die Menschenrechtslage in Tibet im gesellschaftlichen und politischen Diskurs präsent bleibt.

Bürgermeister Florian Fritzsch: „Großenlüder hisst auch in diesem Jahr die tibetische Flagge, um ein klares Zeichen für Menschenrechte zu setzen. Gerade im 30. Jubiläumsjahr der Kampagne ist es wichtig, Haltung zu zeigen und Solidarität mit dem tibetischen Volk zu bekunden.”

Tenzyn Zöchbauer, Geschäftsführerin der Tibet Initiative Deutschland: „Seit 30 Jahren zeigen Kommunen in ganz Deutschland Flagge für Tibet. Diese anhaltende Solidarität macht Tibet sichtbar, gibt den Menschen vor Ort ebenso wie der tibetischen Diaspora Rückhalt und erinnert daran, dass Menschenrechte universell gelten.“

Das diesjährige Motto „30 Jahre Solidarität: Flagge zeigen für Tibet“ unterstreicht, dass langfristiges Engagement Wirkung entfaltet. Gerade die kontinuierliche Beteiligung von Städten und Gemeinden verleiht der Kampagne ihre besondere Stärke und Sichtbarkeit.

Hintergrund:

Am 10. März jährt sich zudem der tibetische Volksaufstand von 1959 zum 67. Mal. Um an dieses historische Ereignis zu erinnern, hissen seit 1996 jedes Jahr zahlreiche deutsche Kommunen die tibetische Flagge. Tibet ist seit 1950 von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt; die tibetische Bevölkerung ist bis heute massiven Repressionen ausgesetzt. Die Flaggenkampagne steht daher auch für den gewaltfreien Widerstand gegen Unterdrückung und für das Recht auf Selbstbestimmung.

Mehr Informationen unter: www.tibet-flagge.de