Vorsicht beim Eichen-Prozessionsspinner

In den vergangenen Tagen haben sich vermehrt Bürgerinnen und Bürger bei der Gemeindeverwaltung gemeldet und mögliche Sichtungen des Eichen-Prozessionsspinners angezeigt. Wir bedanken uns für diese Hinweise und bitten weiterhin um Aufmerksamkeit.

Der Eichen-Prozessionsspinner kann durch seine feinen Brennhaare gesundheitliche Beschwerden auslösen. Diese können unter anderem zu Hautreizungen, Juckreiz, Augenreizungen sowie Atemwegsbeschwerden führen. Deshalb gilt: Halten Sie Abstand zu befallenen Bäumen und berühren Sie weder Raupen noch Gespinste. Auch Hunde und andere Haustiere sollten ferngehalten werden.

Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei gemeldeten Sichtungen nicht immer um den Eichen-Prozessionsspinner handelt. Häufig werden die für Menschen ungefährlichen Gespinstmotten mit ihm verwechselt. Diese bilden ebenfalls auffällige Gespinste an Bäumen und Sträuchern. Ein wichtiger Unterschied: Der Eichen-Prozessionsspinner ist nahezu ausschließlich an Eichen zu finden und seine Raupen bewegen sich häufig in den namensgebenden „Prozessionen“ hintereinander.

Gespinstmotten hingegen befallen verschiedene Gehölze (u.a. Laubbäume, Obstbäume) und ihre glatten, hell gefärbten Raupen besitzen keine Brennhaare und somit keine Gefahr.

Sollten Sie einen möglichen Befall feststellen, bitten wir Sie, die Fundstelle der Gemeindeverwaltung zu melden. Vermeiden Sie jedoch unbedingt eigene Bekämpfungsversuche.

Die Gemeinde weist außerdem darauf hin, dass eine Bekämpfung des Eichen-Prozessionsspinners in diesem Jahr nicht mehr vorgesehen ist. Die nächste planmäßige Bekämpfungsmaßnahme wird erst im kommenden Jahr durchgeführt. Bis dahin bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.