v. l. n. r.:    Martin Heun, Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda GmbH, Bürgermeister Florian Fritzsch und Ralf-Stefan Stöppler, Geschäftsführer der RhönEnergie Effizienz + Service GmbH

Die RhönEnergie und die Gemeinde Großenlüder haben den Vertrag zur umfassenden Modernisierung der kommunalen Straßenbeleuchtung unterzeichnet. Großenlüder wird damit die erste von 34 Kommunen in der Region, die den von RhönEnergie und Bürgermeistern der Region gemeinsam erarbeiteten Rahmenvereinbarung konkret anwendet.

„Ich freue mich, dass Großenlüder im Sachen Straßenbeleuchtung Vorreiter in der Region wird“, sagte Großenlüders Bürgermeister Florian Fritzsch vor der Unterzeichnung des Vertrags mit der RhönEnergie Gruppe. Fritzsch dankte dem Versorger für die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Erarbeitung des Rahmenvertrags. RhönEnergie-Geschäftsführer Martin Heun erklärte: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Gemeinde Großenlüder die ersten Schritte in eine intelligentere und nachhaltigere Straßenbeleuchtung zu gehen. Dieses Projekt zeigt, wie Kommunen und RhönEnergie Hand in Hand eine zukunftsfähige Infrastruktur gestalten können – wirtschaftlich, umweltschonend und nah an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort.“

Im Zuge der Modernisierung werden in Großenlüder alle 1.170 Laternen auf energiesparende LED-Technik umgerüstet sowie 39 neue Schaltschränke für eine bedarfsgerechte, intelligente Lichtsteuerung installiert. Moderne LED-Straßenleuchten sparen gegenüber konventioneller Beleuchtung bis zu 70 Prozent Strom – für Großenlüder bedeutet das eine Senkung der Betriebskosten um rund 20.000 Euro pro Jahr. Die Schaltschränke werden noch in diesem Jahr ausgebaut.

„Mit diesem Vertrag setzen wir unseren Kurs für eine zukunftsfähige, umweltverträgliche und wirtschaftliche Infrastruktur konsequent fort“, sagte Bürgermeister Florian Fritzsch. Der neue Vertrag schafft zudem die technische Grundlage für den schrittweisen Ausbau zu „Smart Street Lighting“, etwa mit individuellen Dimmprofilen und Bewegungssensoren. Bei der Planung wurden auch ökologische Aspekte berücksichtigt: Die Leuchten werden senkrecht nach unten ausgerichtet, um Lichtverschmutzung zu minimieren, und verfügen über einen reduzierten Blaulichtanteil zum Schutz von Insekten und dem natürlichen Nachtrhythmus. Der Straßenbeleuchtungsvertrag enthält umfassende Regelungen für Bau, Betrieb, Reparatur, Steuerung und Bezahlung der Straßenbeleuchtung – und das über eine Laufzeit von 20 Jahren.