Hundehaltung in Großenlüder: Gemeinde appelliert an verantwortungsvolle Hundehalter

Hundekot verunstaltet das Ortsbild

Besonders ärgerlich sind Verunreinigungen im Umfeld von Bürgerhäusern und Kinderspielplätzen. "Hundekot muss überall dort entfernt werden, wo sich Fußgänger aufhalten und wo Kinder spielen", betont die Gemeinde. Die Hinterlassenschaften sind nicht nur unschön anzusehen, sondern bergen auch Infektionsgefahren.

Freilaufende Hunde verängstigen Mitbürger

Ein weiteres Problem: Einige Hundebesitzer lassen ihre Vierbeiner frei und unbeaufsichtigt durch die Ortschaften laufen. Das verunsichert vor allem Kinder und ältere Menschen. Manche Bürgerinnen und Bürger trauen sich abends kaum noch auf die Straße. Diese Situation ist nicht hinnehmbar.

Rechtliche Grundlagen

Die Gemeindesatzung ist eindeutig: Das Führen von Hunden auf Spielplätzen und Friedhöfen ist verboten. Wer seine Aufsichtspflicht verletzt, muss mit zivilrechtlichen oder sogar strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Zehn Regeln für ein friedliches Miteinander

Die Gemeinde Großenlüder hat bereits in der Vergangenheit auf zehn wichtige Regeln hingewiesen, die ein gutes Miteinander von Hund und Mensch ermöglichen:

1.   Erziehen Sie Ihren Hund so, dass er niemanden belästigt. Nehmen Sie ihn

      sicherheitshalber an die Leine – auch in Wald und Flur.

2.   Lassen Sie Ihren Hund regelmäßig auf Krankheitserreger untersuchen.

3.   Melden Sie Ihren Hund bei der Gemeinde an.

4.   Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Gassi-Runden.

5.   Lassen Sie Ihren Hund nicht in öffentlichen Anlagen freilaufen. Halten Sie ihn

      fern von Sandkästen, Liegewiesen, Sportanlagen, Schulen und Friedhöfen.

6.   Achten Sie darauf, dass Ihr Hund sein Geschäft an geeigneten Stellen verrichtet.

7.   Beseitigen Sie die Hinterlassenschaften auf Bürgersteigen, in öffentlichen

      Anlagen und auf fremden Grundstücken selbstverständlich sofort.

8.   Bedenken Sie: Nicht alle Bürger sind Hundefeinde, aber Bellen, Anspringen und

      Verunreinigungen führen schnell zu schlechten Meinungen und belasten das

      Zusammenleben.

9.   Sprechen Sie andere Hundehalter an, die sich nicht an die Regeln halten.

10. Ein wahrer Hundefreund hält sich einen Hund, der in Größe und Auslaufbedarf zu

      ihm und seiner Wohnsituation passt.

Gemeinsame Verantwortung

"Die allermeisten Hundehalter in unserer Gemeinde verhalten sich vorbildlich", betont die Verwaltung. "Wir bitten alle, weiterhin Rücksicht zu nehmen und auch ihre Mitmenschen auf Fehlverhalten anzusprechen. Nur gemeinsam schaffen wir ein angenehmes Zusammenleben für alle – mit und ohne Hund."

Bei Fragen zur Hundehaltung steht die Gemeindeverwaltung Großenlüder gerne zur Verfügung.