Newsletter:
 
Link verschicken   Drucken
 

Ferienprogramm 2012

Hier einige Eindrücke und Bilder von den bereits stattgefundenen Veranstaltungen:

Kanarienzucht- und Vogelschutzverein Bimbach

Wie in jedem Jahr veranstaltete der Kanarienzucht- und Vogelschutzverein Bimbach seine jährliche Nistkastenkontrolle im Rahmen des Ferienprogramms.
 

Man konnte viele Kinder für das Hobby Vogelschutz, die Kontrolle der Nistkästen und der verschiedenen Vogelarten, die in den Nistkästen brüteten oder die Jungen aufzogen, begeistern. Der Kanarienzucht- und Vogelschutzverein wünscht sich, dass sich immer mehr Jugendliche oder Kinder für das Hobby Vogelschutz oder Vogelzucht, begeistern würden.


Kfd Großenlüder

Am Donnerstag, den 05.07.12 machten sich 40 Kinder auf den Weg zur Dorf-Rallye, in Großenlüder.

Alle waren mit viel Spaß und klugem Köpfchen dabei, alle verschiedenen Fragen und Aufgaben, richtig zu lösen.


Nach der gelungenen Rallye, gab es erst mal eine Stärkung für unsere Spürnasen. Unser schöner Ferientag endete dann, mit vielen Spielen und Power für die Kids, im Lüderhausgarten. Ganz klar, wir freuen uns alle wieder auf nächstes Jahr!


Miteinander-Füreinander e. V.

Beispielhaft, super Idee – Ferienspiele, Kinder ermitteln Handlungsbedarf

Der Verein „Miteinander-Füreinander“ Großenlüder hatte eine phantastisch gute Idee. Wie ist das, wenn man sich im Rollstuhl sitzend oder mit dem Rollator gehend innerhalb der Orte Großenlüder, Bimbach und Kleinlüder in dem jeweiligen Ortskern, in den Geschäften, Gesundheitseinrichtungen, Verwaltungen usw. fortbewegt?

 

Das wollten die Kinder der Ferienspieleaktion des Vereins „Miteinander – Füreinander“ herausfinden. Das Ergebnis über festgestellte Vorteile und Nachteile überreichten die Kinder dem Bürgermeister. An dieser Stelle sei Frau Maria Mohr, Herrn Manfred Hendus, Frau Elke Wollscheid, Frau Elke Jost, Frau Marlitt Feldner und Herr Reinhard Wehnert ausdrücklich gedankt.


Im Rahmen der Dorferneuerung Großenlüder soll ein Gutachten über die Schaffung einer behinderten- und seniorengerechten Wegeführung innerhalb des Ortskerns beauftragt werden. Die Kosten hierfür wurden auf 50.000,-- € geschätzt. Durch die Ferienspiele-Aktion wird sehr deutlich, dass man (Kinder) auch mit einfachen, guten Mitteln, viel für eine verbesserte Wegeführung für Menschen mit Behinderung sowie für die Senioren tun kann, ohne dabei 50.000 € an Steuergeldern ausgeben zu müssen. Vielen Dank allen Kindern sowie dem Verein „Miteinander – Füreinander.“

Mineralien- und Fossilienfreunde Rhön-Vogelsberg

Auf der Suche nach fossilen Schätzen

Exkursion mit Kindern im Steinbruch der Zement- und Kalkwerk Otterbein
Ausgestattet mit festem Schuhwerk und Hammer begaben sich kürzlich 35 Kinder im Alter zwischen sieben und 13 Jahren auf Exkursion in den Steinbruch der Zement- und Kalkwerke Otterbein in Großenlüder. Begleitet wurden die Sprösslinge von Mitgliedern der Mineralien- und Fossilienfreunde Rhön-Vogelsberg. Highlight der Exkursion war eine Sprengung, die die Teilnehmer aus sicherer Entfernung mitverfolgen konnten. Aufgrund der verzögerten Zündungen entstanden keine Erschütterungen. Ausgerüstet mit Hammer und Eimern wurde unter den Blicken der Experten des Mineralienvereins fleißig geklopft und gehämmert. Im Anschluss wurden die Gesteinsproben analysiert und auf Mineralien untersucht.

 

Die begeisterten Teilnehmer lernten so spielerisch verschiedene Mineralien kennen und konnten erfahren, wie ein Fossil entsteht. Die gefundenen Schätze durften die Nachwuchsgeologen selbstverständlich mit nach Hause nehmen. „Die Begeisterung der Kinder für die Mineralien ist verblüffend“, berichtet Klaus Kulozik, Produktionsleiter der Zement- und Kalkwerke, der bereits seit drei Jahren die Exkursionen begleitet.

Ferienprogramm „Rund um das Pferdegespann“ bei der Kutschenstation Lüdertal in Kleinlüder

Am 23.Juli begrüßten Jürgen und Dagmar Kekert zwölf Mädchen aus der Gemeinde Großenlüder im Rahmen des Ferienprogrammes bei der Kutschstation Lüdertal in Kleinlüder. Zuerst wurden die Pferde gemeinsam von der Koppel geholt, mit viel Spass gestriegelt und geputzt, bis das Fell der Pferde schön glänzte. Danach ging es ans aufschirren.


Jürgen, Dagmar und Ute erklärten den Kindern die einzelnen Geschirrteile und jede Menge Details zum Thema „Pferd und Wagen“. Als die Pferde endlich angespannt waren, konnte die Planwagenfahrt beginnen. Jede Teilnehmerin durfte einen Streckenabschnitt das Pferdegespann lenken. Wieder heil an der Kutschenstation angekommen, wurden die Pferde gemeinsam ausgeschirrt und versorgt sowie mit frischen Möhren aus Opas Garten verwöhnt.
Nachdem den Mädchen bei einem Pferdequiz die Köpfe „qualmten“ konnten sie sich mit Grillwürstchen stärken und schon war es Abend und die Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt.
Vielen Dank nochmals an Ute Jestädt, Peter und Jens Kekert für die tatkräftige Unterstützung!


Hegegemeinsschaft Lüdertal - Mit dem Jäger auf die Jagd

Die Sonne neigte sich bereits dem Abend entgegen, als auf dem St.Georgsplatz vor dem Rathaus Jagdhörner das Signal „Begrüßung“ erklingen ließen.

Sie hießen fünfzehn Kinder der Gemeinde Großenlüder willkommen, die sich auf einen spannenden Jagdabend zusammen mit den Jägern der Hegegemeinschaft Lüdertal und deren Hunden freuten.


Besondere Spannung versprach der Abend, weil an diesen Tagen der Rehbock nur noch an seine Ricke oder sein Schmalreh denkt, die er ausdauernd und heftig umwirbt. Dabei entgeht ihm, dass das Locken der Weibchen auch dem Mund des Jägers entspringen kann, der mit Hilfe des Blattes seine Beute anzulocken versucht.


Nach dem jedem Kind ein Jäger zugeteilt war und die Hörner zum Aufbruch zur Jagd gerufen hatten, ging es los in Wald und Flur zu Hochsitzen, die für den Abendansitz besonders geeignet erschienen. Ab jetzt hieß es warten und still sitzen mit möglichst wenig Bewegung, die Augen und Ohren ständig gespannt, was sich wohl bemerken ließe, wo knackt was, wo bewegt sich was.


Ab und zu wurde der Wind geprüft, steht er noch richtig oder hat er gedreht und bietet dem Wild mit seiner feinen Nase den abstoßenden menschlichen Geruch an. Derweil legte sich die Dämmerung über das Land, die Aktivitäten der Vögel wurden weniger, im Laub raschelten Amseln und Mäuse, der erste Kauz ließ seinen Ruf erklingen.


Der Jäger versuchte mit der “Blatte“ den Bock zu locken, die Spannung stieg. Dann war es fast unmerklich dunkel geworden, die Sachen wurden gepackt, der letzte Teil des Jagdabends begann. Am Wartturm des Zabershofes wurde sich getroffen um das Erlebte auszutauschen.
Das Feuer brannte, es gabt gegrillte Würstchen und kühle Getränke.


Wieder erklangen die Jagdhörner zum „ Jagd vorbei“ und beschlossen den schönen Jagdabend Ein Rehbock hatte sich diesmal nicht überlisten lassen. Spät in der Nacht war der Jagdabend vorbei, es war spannend und hat Spaß gemacht.

Danke schön an alle, die mitgemacht haben und ganz besonderen Dank auch der Familie Mertmann, die uns den Platz am,- und auch die Besteigung des Wartturmes ermöglichte, sowie der Fleischerei Ruhl, die die Grillwürstchen spendiert hat.


Die Teilnehmergebühr für diesen Abend soll der Bürgerstiftung Großenlüder zu Gute kommen.

Katholische Kirchengemeinde Großenlüder - „Das Heilige Land“ – das Heimatland von Jesus

Auch in diesem Jahr haben sich Kinder aus der Pfarrei St. Georg zu einem Kindertag in den Sommerferien getroffen. Sie hörten von zwei Kindern, die von Jesus dem Wanderprediger erfahren haben und gerne wissen wollen, wo er sich zurzeit aufhält. Gemeinsam wurde anhand einer Karte geschaut, wo Jesus geboren wurde, wo er seine Kindheit verbrachte, welche Orte er besuchte und wo er gestorben und auferstanden war. Anschließend konnten die Kinder in einem kurzen Film das Gehörte vertiefen und erfahren, wie und in welchem Umfeld Jesus als Jude gelebt hat. Lieder und Bewegungen sorgten zwischendurch für Abwechslung.
 
In kleinen Gruppen haben die Kinder erarbeitet, wie die Häuser zur Zeit Jesus aussahen, wie die Menschen wohnten und sich kleideten. Sie haben aus dem Glaubensleben der Juden erfahren und Gebetstücher mit Streifen und Fransen gestaltet. Zur Stärkung gab es ein kräftiges Mittagessen und zum Nachtisch konnten sich die Kinder Obstspieße aus landestypischen Früchten Israels zusammenstellen. Mit einer Wortgottesfeier, in der Pater Lozuk die Gebetstücher segnete, endete der gelungene Kindertag.


Katholische Kirchengemeinde Großenlüder - Kinder besuchen das Bibelmuseum in Frankfurt

Im Rahmen des Ferienprogramms 2012 wurde am 26. Juli von der Pfarrei St. Georg Großenlüder eine Fahrt zum Bibelmuseum angeboten. Mit guter Laune machten sich sieben Kinder und zwei Betreuer mit dem Zug nach Frankfurt auf die Reise. Im Bibelmuseum wartete auf uns eine spannende Führung durch das Alte und Neu Testament. Wir wurden in eine faszinierende Welt der Nomaden mitgenommen und konnten in einem Nomadenzelt einige Geschichten aus dem Leben von Abraham hören und gleichzeitig die Lebensumstände hautnah erfahren.
 

Danach bekamen die Kinder einen Einblick in das Leben Jesu. Einige Exponate luden in diesem Erlebnismuseum zum Anfassen ein und lösten einige Fragen aus. Jedes Kind durfte sich mit einem Gegenstand aus dem Heiligen Land auf eine Entdeckungsexpedition begeben, den Bezug zum Leben Jesu erforschen und anschließend der ganzen Gruppe näher bringen.

 

Es hat Freude gemacht in einem Schiff aus der Zeit Jesu zu sitzen oder selber mit einer alten Druckpresse eine Bibelseite zu entwerfen. Zum Schluss blieb an diesem Tag noch Zeit, um sich ein wenig in Frankfurt umzuschauen. Nun ist für uns die Bibel kein Buch mit sieben Siegeln mehr.

 

Ferienprogramm 2012 der Gemeinde Großenlüder mit den Natur- und Wanderfreunden

Auch in 2012 machten die Natur- und Wanderfreunde Großenlüder mit beim Ferien-programm der Gemeinde Großenlüder. Vorbereitet wurde der Tag von Detlef Augustin und Walter Motz. Morgens um 9.00 Uhr wurden 20 Kinder in die Obhut der Natur- und Wanderfreunde Großenlüder übergeben und das Wetter spielte auch noch mit. Mit blauem Himmel und Sonnenschein wurde gestartet und es sollte ein schöner Tag werden.

 


Die Gemeinde Großenlüder hatte beide Kleinbusse zur Verfügung gestellt, hierfür ein herzliches Dankeschön und damit alle Kinder mitfahren konnten, stellte noch der 1. Vorsitzende sein Fahrzeug zur Verfügung. Gegen 10.00 Uhr stand dann die Gruppe vor der Teufelshöhle in Steinau an der Straße.


Walter Motz, der 1. Vorsitzende der Natur- und Wanderfreunde Großenlüder, begrüßte noch einmal die Kinder, erläuterte den Tagesablauf und stellte die Betreuer vor. Dann ging es in die Teufelshöhle. Empfangen wurden sie von der Höhlenspinne, die nur im Eingangsbereich lebt. Während der Führung bekamen die Kinder erzählt wie die Höhle entdeckt wurde und dass Tropfsteine sehr langsam wachsen und die in der Höhle sehr alt sind. Auch bekamen die Kinder einen Eindruck vermittelt von den Ängsten vor dem Teufel, der in früheren Zeiten in solchen Höhlen vermutet wurde.

 

Aus manchen Versteinerungen könnte man fast meinen, dass es so gewesen sei. Gezeigt wurde vom Höhlenführer den Kindern auch das Fledermaus-Hotel, wo die Fledermäuse von Oktober bis zum Frühjahr kopfüber überwintern. Erstaunlich ist auch, dass sich in der Höhle sofort Pflanzen ansiedeln, wenn Licht durch die Schweinwerfer an den Felsen strahlt. Beim Verlassen der Tropfsteinhöhle merkten dann alle, dass es mit 8 Grad doch sehr kühl in der Höhle war. Mit einem herzlichen Dank für die sehr informative Führung durch die Höhle ging es wieder zu den Fahrzeugen.


Im Erlebnispark Steinau an der Straße angekommen war die Freude auf die vielen Attraktionen groß. Da Detlef Augustin schon beim Eintritt die Verhaltensregen bekannt gegeben hatte, gab es für die Aufsichtspersonen Detlef Augustin, Elfriede Löser, Waltraud und Walter Motz bei ihren Runden durch die Anlagen keine Beanstandungen, während sich die Kinder im Erlebnispark vergnügten.


Ohne Probleme, so das Fazit, fand der Besuch der Tropfsteinhöhle und des Erlebnisparks statt, sodass alle Kinder am Nachmittag wieder wohlbehalten den Eltern übergeben werden konnten. Alle Kinder bekamen auch noch eine Startkarte für den Jugendwandertag im Rahmen der Lüdertalwanderung am 19. August in Großenlüder und haben so die Chance beim Quiz noch schöne Preise zu gewinnen.


Die Natur- und Wanderfreunde Großenlüder hoffen, dass der Tag allen Kindern Freude bereitet hat und sie sich sicherlich wieder in 2013 am Ferien-Programm der Gemeinde Großenlüder beteiligen werden. Auch würden sich die Natur- und Wanderfreunde freuen, sie bei einer DVV/IVV Volkswanderung als Teilnehmer zu sehen.

Tennisclub Schwarz/Weiß Großenlüder

Auch in diesem Jahr hat sich unser Verein wieder gerne an den Ferienspielen beteiligt. Vom 24. bis 27. August tummelten sich 17 Kinder und Jugendliche mit den Betreuern auf unseren Tennisplätzen. Das tolle Wetter wurde von allen bei Spiel, Spaß und viel Tennis ordentlich genossen. Unter der Anleitung einer unserer Trainer, Nicklas Winzer, und unserer Jugendwartin, Susanne Hilger, lernten die Kinder so einiges über Ballgefühl, Spieltechnik und Koordination.


An jedem Tag war allen eine Abkühlung unter der Sprenkleranlage sehr willkommen. Am Freitag dann wurde noch ein kleines Turnier gespielt. Das Schokoladenessen für die Kleineren durfte natürlich auch nicht fehlen.


Danach konnten sich alle bei Wassermelonen und Würstchen (Spende einer hiesigen Metzgerei, vielen Dank!) vom Grill stärken, bevor es dann noch eine große Tombola gab. Es war eine sehr schöne und lustige Woche, und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Für alle, die jetzt noch einmal bei uns reinschnuppern wollen, bietet sich die Gelegenheit am Freitag, den 24. August ab 17:00Uhr auf unseren Tennisplätzen!

BUND(Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)-Ortsverband Großenlüder/Bad
Salzschlirf „Natur erleben“

Kürzlich trafen sich 10 Kinder -aufgrund von Witterungseinflüssen war am heutigen Ersatztermin von 15 angemeldeten Kindern nur ein Teil anwesend- und einige Erwachsene bei herrlichem Sonnenschein um 9.00 Uhr auf dem Grillplatz des Kleintierzuchtvereins unterhalb der Langenbergkapelle.


Nach einem Gruppenfoto vor der Langenbergkapelle (siehe unten) begann die Exkursion durch das Naturschutzgebiet- unter der bewährten Führung von Nadine Sohmen, begleitet von den drei erwachsenen BUND-Mitgliedern Karin Bettinger, Anita Pecka und Regina Sohmen.

Erstmalig bestand in diesem Jahr die Möglichkeit, das Innere der Kapelle zu besichtigen. Die nächste Etappe war das Schild „Naturschutzgebiet“ im Bereich Weinberg - hier wurden zu Beginn Regeln und Verbote besprochen, die im Laufe der Wanderung live umgesetzt wurden. Danach ging es vorbei am Bildstock, wo bereits der Gebietsbetreuer Kurt Sohmen und das BUND-Mitglied Milo Pecka mit Getränken bepackt auf die Gruppe warteten.

 

Bei einer kühlen Erfrischung wurde die Geschichte des Weinberges den Kindern näher gebracht und auch die Bedeutung von Magerwiesen und Kalkmagerrasen, die das Fundament für das Naturschutzgebiet und den Lebensraum für seltene Pflanzen (Flora) und Tiere (Fauna) bilden, erklärt. Bei herrlichem Sonnenschein konnten in der Wiese sehr viele Pflanzen (Blumen und u.a. Wachholder) sowie einige Falter und Hummeln live bestaunt werden.


Weiter ging es über die Hasenlücke zum Kaiserstein; von hier aus hatte man eine tolle Fernsicht, und die umliegenden Ortschaften wurden erklärt. Am heutigen höchsten Punkt des Berges erfuhren die Kinder dann etwas über die Größe des Gebietes, das sich vom Hühnerküppel bis zum Galgenberg erstreckt und 46 ha groß ist. Weiterhin wurde die Bedeutung als FFH-Gebiet „Kalkberge bei Großenlüder“ und die jährlichen Pflegemaßnahmen der Flächen erläutert. Die Ziegen, die zur Zeit das Gebiet beweiden, wurden mit großen Augen bewundert.

Nach einer langen informativen Wanderung durch das Gebiet und von der Hitze völlig erschöpft ging es dann zu der Wiese, in der die Ziegen zur Zeit weiden, um dann noch mit den kleinen Zicklein zu knuddeln. Den meisten Kindern machte es großen Spaß, die Tiere mit trockenem Brot zu füttern, andere beobachteten mit sicherem Abstand das rege Treiben.

 

Zum Schluss erfuhren die Kinder, wie lange es die Langenbergkapelle schon gibt, und sie lernten etwas von seiner Geschichte kennen, u.a. den Zusammenhang zwischen dem Holzkreuz an der Queest des Berges und der kleinen Kapelle: Die Kapelle soll im Jahre 1682 errichtet worden sein; beim Kapellenbau lag das auf den Berg gebrachte Baumaterial am nächsten Morgen an einer anderen Stelle des Berghanges.

 

Man glaubte dann an einen „Fingerzeig Gottes“ und errichtete die Kapelle an ihrem heutigen Standort. An einem anderen Standort –aber in engem Zusammenhang zur Kapelle- stellte man ein großes Holzkreuz auf. Als dann auch die Tiere völlig erschöpft waren und sich in den Schatten zurück zogen, ging es dann auch für alle Kinder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung, an dem dann die fleißigen Helferinnen und Helfer mit Getränken, Melonen und Grillwürstchen auf die Rückkehrer warteten.


Nadine Sohmen führte anschließend mit den Kindern einen Wissenstest in Form eines Kreuz-
worträtsels durch; z.B. wurden die Begriffe „FFH“ und „NSG“ und die Größe des Naturschutz-
gebietes abgefragt, Fragen zu den typischen Tieren und Pflanzen des NSGs durften nicht fehlen.
Bis zum Ende der Veranstaltung wurde noch ausgiebig gespielt. Bevor dann die Kinder gegen 13.30 Uhr von ihren Eltern wieder abgeholt wurden, erhielten sie noch ein Informationsheft, dem sie den Ablauf des heutigen Tages und das ein oder andere Wissenswerte zum Thema Naturschutzgebiet „Am Langenberg“ entnehmen können.

Ein erlebnisreicher Vormittag ging zu Ende, und alle Beteiligten waren sich einig, dass es eine gelungene Veranstaltung war, auch wenn es ein Thema ist, das bei der heutigen Jugend keineswegs attraktiv ist. - Aber es ist dem Veranstalter äußerst wichtig, bereits Kindern und Jugendlichen Natur- und Umweltschutz nahe zu bringen. Die Kinder waren mit großem Feuereifer bei der Sache, konnten auch selbst Beiträge einbringen und so ein wichtiges Anliegen, nämlich die Natur zu schützen und zu erhalten, live erleben.

Kultur-, Heimat- und Geschichtsverein Großenlüder Meister der Illusion - Junge Darsteller begeistert bei Premierenaufführung des „Schwarzen Theaters“

Skurril, phantastisch und zugleich verzaubernd war die Premiere des „Schwarzen Theaters“, das im Zuge der Ferienspiele vom Kultur-, Heimat- und Geschichtsverein der Gemeinde Großenlüder e.V. angeboten wurde.

 

Während der einstündigen Aufführung entführten die 15 Darstellerinnen und Darsteller ihr Publikum in eine fremde Welt.


Doch bevor das „Schwarzes Theater“ überhaupt beginnen konnte, gab es vieles vorzubereiten und zu beachten: Das Wichtigste dabei ist eine mit schwarzem Samt ausgeschlagene Bühne und ebenso vermummte Darsteller. Denn nur so eröffnet sich die Möglichkeit auf der Bühne zu agieren ohne vom Zuschauer gesehen zu werden. Natürlich muss während der Vorstellung absolute Dunkelheit herrschen. Nur mit Hilfe von Schwarzlicht können Objekte die weiß sind oder fluoreszieren scheinbar frei im Raum bewegt werden.

 

In der zweitägigen Vorbereitungszeit bastelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von acht bis zwölf Jahren Masken, Handpuppen und Gegenstände und studierten mehrere Choreografien ein. Bei der Premiere am dritten Tag des Workshops staunten die Zuschauer nicht schlecht, als die Lichter im Musikhaus ausgingen und mysteriöse Wesen wie durch Geisterhand durch den Raum schwebten und prächtige Illusionen erzeugten.

 

Da beim Schwarzen Theater nicht gesprochen wird, wurden die verschiedenen Showeinlagen mit passenden Musiktiteln unterlegt um die Wirkung zu verstärken. So wurden zum Beispiel während des Liedes „Time“ von Pink Floyd Hände ohne Körper lebendig und tanzten durch die Finsternis.


Danken möchten wir für die gelungene Ausführung des Ferienprogramms vor allem unserem Mitglied Reinhardt Wehnert und Maria Mohr für ihr Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung des Projektes. Ebenso danken wir dem Musikverein der Gemeinde Großenlüder für die kostenfreie Nutzung des Musikhauses.

 

Logo

 

Veranstaltungen

Nächste Veranstaltungen:

25.05.2018
 
26.05.2018
 
27.05.2018
 
02.06.2018