Die Feuerwehr berichtet
Übergabe der neuen Atemschutzgerätetechnik an die Feuerwehreinsatzkräfte aller Freiwilligen Feuerwehren der Großgemeinde Großenlüder
Nachdem im Mai 2009 bei einer Revision durch die Unfallkasse Hessen die Atemschutzwerkstatt sowie der Bestand der Atemschutzgeräte von drei Herstellern der Gemeinde als „bedenklich“ eingestuft wurde, musste von den Verantwortlichen gehandelt werden. Die Beseitigung der Mängel hätten hohe bauliche Investitionen und speziell (Hygieneverordnung, Herstellerausbildung ) ausgebildetes Personal erfordert. Nach umfangreicher Information und Prüfung einiger Anbieter hatten die Mitglieder des Wehrführerausschusses nach einem einstimmigen Beschluss im Jahr 2010 den kommunalen Entscheidungsträgern und unserem Bürgermeister Herrn Dietrich gute Argumente zur zielstrebigen Umsetzung der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) mit der Stadt Fulda geliefert.
Die IKZ ist das größte gemeindeübergreifende Projekt der letzten Jahrzehnte. Das Land Hessen fördert es mit einem 6-stelligen Betrag. In der IKZ Arbeitsgruppe der Gemeinde sind federführend und als Motor im Landkreis Bürgermeister Dietrich, der damalige Hauptamtsleiter B. Schlitzer, Feuerwehrsachbearbeiterin C. Renz die Atemschutzgerätewarte der Gemeinde M. Geiling, L. Zein, stv. GBI Th. Schnell und GBI J. Reinhardt.
11 von 23 Kommunen sowie eine Werkfeuerwehr des Landkreises Fulda schlossen sich dem Projekt an. 550 Atemschutzgeräte sind für einen großen Pool beschafft worden, den die Kooperationspartner frei nutzen können, z.B. beim jährlichen Streckendurchgang in der Atemschutzübungsanlage, der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger, bei größeren Einsätzen durch Anforderung des Abrollbehälters Atemschutz inkl. der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft durch Austausch der verbrauchten Atemschutzgeräte.
Die Mitglieder des Wehrführerausschusses sind mit der schnellen Umsetzung sehr zufrieden, sie bedeutet eine Vereinfachung bei Übungs- und Einsatzdiensten sowie die notwendige Rechtssicherheit für die Feuerwehrführungskräfte.
Gemeindebrandinspektor J. Reinhardt überreichte symbolisch ein Atemschutzgerät im Beisein zahlreicher Feuerwehreinsatzkräfte an den Atemschutzgerätewart der Großgemeinde Kamerad L. Zein.
Er wünschte allen Feuerwehreinsatzkräften stets unfallfreien Feuerwehrdienst insbesondere beim gefährlichen Atemschutzgeräteeinsatz, wo oft menschliche Grenzwerte erreicht werden.
http://www.grossenlueder.de
erstellt am 13.06.2012
erstellt am 13.06.2012
